Argentinische Steaks: Grillen wie ein Gaucho

Argentinische Steaks gehören zur Esskultur des Landes wie Spaghetti nach Italien. Sie sind nicht irgendein auf dem Grill zubereitetes Stück Fleisch, sondern etwas ganz Besonderes. Deshalb gehören sie zu den Highlights bei einem Barbecue-Catering (BBQ-Catering) und bereichern Corporate-Events ebenso wie private Partys mit BBQ in Hamburg und anderswo.



Argentinische Steaks sind etwas Besonderes

Kaum ein anderes Fleisch ist derart zart und saftig wie das der Rinder aus den argentinischen Pampas. Die Art, wie diese Steaks in Argentinien zubereitet werden, nennt man Churrasco. Gemeint ist eine spezielle Art des Grillens über Feuer oder Glut. Europäer lieben oft Filet für ihre Steaks, da es am wenigsten Fett besitzt. Argentinier bevorzugen dagegen in der Regel das Ribeye genannte Fleisch, gerade weil es relativ fettreich ist. Auffällig ist beim Ribeye-Steak die Marmorierung. Sie entsteht durch Fettfasern, die das Steak durchziehen und während des Grillens schmelzen. Das verleiht dem Fleisch einen besonderen Geschmack. Wer ein gutes Ribeye-Steak zubereiten möchte, muss geschickt mit dem Messer umgehen. Traditionsgemäß schneiden die Küchenchefs Argentiniens die Fleischstücke spiralförmig. Sie lösen es mit mehreren präzisen Schnitten vom Knochen. Anschließend gart man das Steak langsam an einer kühleren Stelle eines Holzkohlegrills und wendet es dabei häufig. Argentinier mögen ihr Steak gut durchgebraten. Lassen Sie ein echtes argentinisches Ribeye also auf dem Grill, bis es richtig knusprig ist.



Rinderzucht und Barbecue haben In Argentinien Tradition

Rinderzucht hat in Argentinien eine lange Tradition und gehört fest zur nationalen Identität der Argentinier. Die Gauchos, die die großen Rinderherden Argentiniens hüten, gelten als Volkshelden der Nation. Angeblich kamen die ersten Kühe bereits auf der zweiten Expedition von Christoph Kolumbus nach Südamerika. Die argentinische Pampas war aufgrund ihres kühlen Klimas und der saftigen Weiden der perfekte Ort für die Rinder. Die Rinderrasse, die das argentinische Steak berühmt machte, erreichte Argentinien aber erst im 19. Jahrhundert. Der Landbesitzer Don Carlos Guerrero brachte 1879 die beiden Angusrinder Cinderella und Aunt Lee (beides Kühe) sowie den Bullen Virtuoso ins Land. Angeblich stammt heute die Hälfte der 60 Millionen Kühe in Argentinien von Virtuoso und diesen beiden Kühen ab.


Traditionsreich ist aber nicht nur die Rinderzucht, sondern auch das Asado, die bei einem Barbecue gegarte Grillspeise. Eingebettet ist das Essen oft in ein großes Fest, für das die Familie und/oder Freunde zusammenkommen. In vielen Wohnhäusern findet man für solche Feste auf der Dachterrasse oder im Garten einen (zumeist gemauerten) Holzkohlegrill, denn die Argentinier „parrilla“ nennen. In vielen argentinischen Restaurants stehen diese Holzkohlegrills ebenfalls. Und bisweilen brennen unter ihren Grillrosten Feuer in der Größe eines Lagerfeuers, sodass es beim Grillen knistert und brutzelt.


Churrasco-Garnituren: Beilagen, Saucen und Weine

Ein privates Fest oder ein Sommerfest-Catering mit argentinischen Steaks wäre nicht vollkommen ohne die richtigen Beilagen, Saucen und Weine. Als Sauce zum Steak passt Chimichurri, das aus fein geschnittenem rotem Paprika, Öl, Petersilie, Rotweinessig, viel Chili und Knoblauch besteht. Als Wein zum Fleisch eignen sich kräftig-gehaltvolle argentinische Malbec-Rotweine. Weißwein-Liebhaber wählen aromatische Weine aus der Rebsorte Torrontes mit Pfirsich- und Aprikosennoten. Eine Vorspeise für ein argentinisches Event-Catering ist die Empanada. Diese gefüllte Teigtasche kam wohl einst aus Spanien nach Argentinien. Empanadas werden mit mit herzhaften Zutaten wie zum Beispiel Käse, Schinken, gehackte Oliven, Basilikum und Tomaten gefüllt und sie sind wirklich lecker.


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