• Patrick Wilth

Lateinamerika- und Karibikküche: Lebenslust ist essbar

Lateinamerika und die Karibik sind nicht nur als Urlaubsziele, sondern auch kulinarisch ein Traum, allerdings einer, der sich kaum fassen lässt. Schließlich handelt es sich um eine riesige Landfläche mit sehr unterschiedlicher Kultur und Kochkunst. In einigen Regionen dominieren Fische und Früchte des Meeres die Küche. Mitunter gibt es leckere Teigwaren, hervorragende Fleischgerichte und vegetarische Köstlichkeiten. Nicht zuletzt bringen Street-Food-Anbieter diese und andere lateinamerikanische und karibische Food-Trends nach Deutschland. Was sie zusätzlich mitbringen: unbändige Lebensfreude und Lust am Genuss.


Kennen Sie Arepas?

Arepas sind ganz einfach und bestechen dennoch durch ihre Vielfalt. Sie sind als Beilage beispielsweise ein fester Bestandteil der venezolanischen Küche. Mehr als Maismehl, Wasser und Salz braucht es nicht, um die außen knusprig und innen weichen Fladen herzustellen. Und so werden Arepas erst dann zu einer wirklichen Spezialität, wenn man sie aufschneidet und mit Leckereien füllt. Hier ist nahezu alles denkbar: Schinken, Thunfisch, weißer Käse und schwarze Bohnen, Krabben und Tintenfisch, Avocados. Klingt lecker? Ist es auch! Arepas gehören auf jeden Fall zu den lateinamerikanischen Food-Trends, denen man sich bisweilen hingeben sollte.



Köstliches mit Banane

Karibische Küche? Gibt es nicht. Dazu sind Inseln wie Kuba, Puerto Rico und Haiti kulinarisch viel zu unterschiedlich. Sie können unter anderem frittierte Seeschnecken auf den Bahamas probieren, köstliches Barbecue auf St. Maarten genießen und Mountain Chicken auf Dominica. Immer wieder gehören Bananen zur Küche. Auf Puerto Rico isst man als Beilage beispielsweise Tostones, frittierte Bananen-Chips. Und auf St. Kitts serviert man mit Chili und Ingwer gewürzte Kochbananen zu gekochtem Pökelfisch. Alles Banane? Wie schön!


Brasilien: Einflüsse aus vielen Kulturen

Was für die Karibik schwierig ist, ist für Brasilien fast unmöglich: eine einheitliche Küche zu definieren. Während etwa im Norden eine indianisch geprägte Küche dominiert, sind im Süden europäische Einflüsse gut erkennbar. Auf Street-Food-Festivals findet man bisweilen Acarajé aus Nordost-Brasilien. Das sind frittierte Bällchen aus Bohnenteig, die beispielsweise mit Krabben, Tomaten, Paprika und pfeffriger Sauce gefüllt sind. Ebenfalls lecker: Feijoada. Der Fleisch- und Bohneneintopf gilt als eine Art Nationalgericht Brasiliens.


Eine Speise mit Nationalfarben

Chiles en Nogada ist eine mexikanische Nationalspeise, was nicht zuletzt an den Farben liegt. Zutaten sind unter anderem grüne Poblanos (Paprika-Art), die mit einer weißen Sauce und roten Granatapfelkernen gefüllt werden. Damit wären dann alle Farben der mexikanischen Flagge prominent vertreten. Die Farbsymbolik soll übrigens nicht zufällig entstanden sein. Es gibt eine Legende, dass Nonnen aus Puebla das Gericht 1821 erfunden und Agustin de Iturbide gewidmet haben, dem ersten Kaiser des unabhängig gewordenen Mexikos.

Ceviche – die andere Art von Sushi

Ceviche ist Fisch, roh und mariniert. Zur Marinade gehören Limettensaft, Chili sowie andere Gewürze, Kräuter und Salz. Die Rezeptur kann variieren. Die Speise gilt als ein Nationalgericht Perus. Sie kann eine Vor-, aber auch Hauptspeise sein. Es gibt sogar einen nationalen Ceviche-Tag in Peru, der aber kein offizieller Feiertag ist. Für richtig gute Ceviche nimmt man am besten fangfrischen Fisch; geeignet sind beispielsweise Seezunge oder Schwertfisch. Ceviche ist heute in vielen Ländern der Welt bekannt und gilt als einer der großen Food-Trends.



Argentinien: Steak ist nicht genug

Natürlich denkt man bei argentinischer Küche an Steaks. Tatsächlich gehören gegrillte Rindersteaks, aber auch gegrilltes Lammfleisch, diverse Würste und gegrillte Rippchen in vielen Regionen Argentiniens zu den kulinarischen Favoriten. Aber man sollte argentinische Küche nicht darauf beschränken. Beliebt sind beispielsweise auch Eintöpfe wie der Locro, der unter anderem aus Fleisch, Gemüse und Mais besteht. Gegessen wird er nicht nur an einfachen Wochentagen. Bisweilen kommt er auch auf den Festtagstisch.

Lateinamerika ist noch viel reicher

Alle hier genannten Beispiele sind nur ein winziger Ausschnitt aus dem kulinarischen Reichtum Lateinamerikas. Natürlich gibt es viel, viel mehr. Vieles kann man auch in Deutschland probieren: auf Street-Food-Festivals, in manchen Restaurants oder man kocht das eine oder andere Rezept einfach selbst. Für Firmenfeiern und verwandte Events ist lateinamerikanische und karibische Küche ebenfalls zu haben: Buchen Sie einfach unser Event-Catering, um sich selbst und Ihre Gäste zu verwöhnen.

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